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Gegenwart und Vergangenheit

Nikolaikirche und Alpenmax [22.08.2007]

Stadtführung 2007 bei scheußlichem Wetter

Trotz des scheußlichen Wetters ließen es sich am Dienstagabend 20 unentwegte Stadtbummler nicht nehmen, sich an dem traditionellen sommerlichen Spaziergang des Lippstädter SPD-Ortsvereins mit dem vormaligen Ratsherrn Wolfgang Schulte Steinberg zu beteiligen. Erstmals unter den Stadtwanderern war auch die Landratskandidatin der Sozialdemokraten, Dr. Ulrike Gilhaus. Durch den massiven Regen konnten die Verantwortlichen diesmal jedoch nur einen abgespeckten Rundgang anbieten, der in die Nicolaikirche und zum Abschluss in das Tanzlokal „Alpenmax“ am Südertor führte.


Aufbruch zum Spaziergang 2007. Trotz Daueregen hatten sich 20 unentwegte Wanderer am Bernhardbrunnen eingefunden.

Stadtgründung

Bei der Einkehr der Gruppe in das Gotteshaus in der Klosterstraße, wozu ihr der ehrenamtliche Küster Johannes Fabienski die Tür öffnete, erklärte Stadtführer Schulte Steinberg seinen Gästen viele Details über die Geschichte und das Bauwerk der im Herzen der Stadt geschaffenen Kirche. Der frühere Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses hob auch den Zusammenhang der Entstehung Lippstadts mit der Besiedlung rund um die Nicolaikirche hervor. Sie sei auf eine Entscheidung auf dem Reichstag von Würzburg im Jahr 1168 zurückzuführen, auf dem Stadtgründer Graf Bernhard II., Edelherr von Lippe, den Auftrag erhalten habe, eine befestigte Stadt zu errichten. Ebenso beschrieb der an der Geschichte seiner Heimatstadt stets interessierte Sozialdemokrat den dorfähnlichen Charakter rund um die Kirche, die dem heiligen Nicolaus, dem Patron der Kaufleute, geweiht war. Ein besonderer Zeuge für die Besiedlung im Bereich der Nicolaikirche sei der mächtige Turm, das einzige noch vorhandene Bauwerk in Lippstadt aus dem 12. Jahrhundert.

Details über Geschichte und Bauwerk. Dies vermittelte Stadtführer Wolfgang Schulte Steinberg in der Nicolaikirche.

Reformation

Dass der Turm mit seinen Mauern wie ein unzerstörbares Symbol wirke, davon konnten sich auch jene Teilnehmer überzeugen, die ihn bestiegen. Dabei erfuhren sie auch mehr über die Bedeutung der sechs Glocken von St. Nicolai. Mit seinen Informationen streifte Hobbyhistoriker Schulte Steinberg auch die Reformation in Lippstadt, durch die alle Kirchen – so auch St. Nicolai – die neue Konfession anzunehmen hatten. Erst um 1800 sei die Bevölkerung Lippstadts wieder überwiegend katholischen Glaubens gewesen und habe für die Feier ihrer Gottesdienste unbedingt eine Kirche als Versammlungsort benötigt. Nach angestrengten Bemühungen wurde im Jahr 1807 die in der Zeit der christlichen Erneuerung evangelisch ausgerichtete Nicolaikirche mit der Bildung der neuen Gemeinde St. Nicolai und ihrem ersten Pfarrer Jodocus Drencker wieder ein katholisches Gotteshaus. Im Jahre 1872 habe sich die Pfarrei entschlossen, die baufällige und auch zu klein gewordene Kirche abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. In der Folgezeit hatte die Gemeinde eine Reihe von Pfarrern, aus deren Mitte auch der jetzige Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, stammt, der von 1981 bis 1995 im Pastorat im Ignaz-Knievel-Weg residierte.

Momentaufnahme aus dem Alpenmax. Zum Abschluss hatte sich die Gruppe in dem Tanzlokal am Südertor eingefunden.

Abschluss

Beim Ausklang in den Räumen des „Alpenmax“ dankte die Vizelandrätin Ulrike Gilhaus, die derzeit als hauptberufliche Leiterin des Industriemuseums Zollern mit geschichtlichen Themen befasst ist, für die vielen interessanten Aspekte, die bei dieser Wanderung vermittelt worden seien. Sie wünschte sich, dass derartige Führungen von ihrer Partei auch in den anderen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet angeboten würden. Der Lippstädter SPD-Ortsverein, so Vorsitzender Hans Zaremba, werde auch im kommenden Jahr wieder einen Spaziergang mit Wolfgang Schulte Steinberg ausrichten. „Vielleicht ist dann auch das Wetter wieder besser“, fügte er hinzu, bevor er mit Anna Rixen ein neues Mitglied in den Reihen der Sozialdemokraten begrüßen konnte.

Freude über ein neues SPD-Mitglied. Von links nach rechts SPD-Ortsvereinsvorsitzender Hans Zaremba, das neue Mitglied der Sozialdemokraten, Anna Rixen, Vizelandrätin Dr. Ulrike Gilhaus, und Stadtführer Wolfgang Schulte Steinberg.

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