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Gegenwart und Vergangenheit

Abwechselungsreiche Wanderung durch den Süden [08.08.2008]

Zehnter Spaziergang mit Wolfgang Schulte Steinberg

„Es war wiederum ein gelungener und interessanter Rundgang, den Wolfgang Schulte Steinberg organisiert und gestaltet hat“, kommentierte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba den von dem passionierten Lippstädter Heimatfreund geleiteten Stadtspaziergang der Kernstadt-Sozialdemokraten. Mit der Inspektion des Bauwerkes an der Unionstrasse, der Besichtigung der 1902 entstandenen Josephs-Kirche und einer Führung durch verschiedene Bereiche des neuen Domizils und die Werkstätten der Ini an der Südstraße war die über zwei Stunden gehende sommerliche Wanderung mit drei abwechselungsreichen Programmpunkten gestaltet worden.


Aufbruch des Spazierganges 2008. Wolfgang Schulte Steinberg stellt die Ziele der zehnten SPD-Wanderung in seiner Regie vor.

Große Koalitionäre

Von ihren Startplatz am Bernhardbrunnen steuerte die über 30 Personen große Gruppe über das Bahnhofsgelände das in der Unionstrasse entstehende Bauwerk der Südtangente an. Hier trafen die auf Einladung der SPD versammelten Spaziergänger auf eine Abordnung der CDU und informierten sich gemeinsam in „einer großen Koalition“, so Schulte Steinberg, über den Fortschritt dieses von der Stadt Lippstadt und der Deutschen Bahn verantworteten städtebaulichen Vorhabens.

Gemeinsame Unterrichtung. Die Große Koalition aus CDU und SPD informiert sich über den Stand der Baumaßnahme in der Unionstraße.

Ehrgeiziges Ziel

Der neue Chef für die Bereiche Stadtentwicklung und Bauen bei der Stadt Lippstadt, Heinrich Horstmann, und der Fachdienstleiter für den städtischen Straßenbau, Jörg Bökenkötter, waren gut vorbereitet und konnten mit etlichen Erklärungen über die Abläufe dieser Großbaustelle an der Scheidelinie zwischen dem Lippstädter Süden und dem Stadtzentrum aufwarten. Der in der letzten Sitzung des Stadtrates vor der Sommerpause zum Leiter des Superressorts im Stadthaus berufene Diplomingenieur Horstmann erinnerte an den Beginn der Arbeiten im Jahr 2004, der für Neuauslegung der Trasse mit dem Abbruch einiger Häuser in der Unionstrasse begonnen habe, und bekräftigte das ehrgeizige Ziel der Stadt Lippstadt, die Arbeiten für dieses Projekt bis zum Jahresende zum Abschluss zu bringen.

Gut vorbereitet.. Die städtischen Ingenieure Heinrich Horstmann (vorne) und Jörg Bökenkötter konnten mit etlichen Erklärungen zur Südtangente aufwarten.

Prägendes Milieu

Die nächste Etappe der Stadtbummler im Gefolge des Hobbyhistorikers Schulte Steinberg war die Kirche der Pfarrgemeinde St. Joseph. Dort nahm Pfarrer Heinz-Gerd Reifer die Pilgergemeinschaft in Empfang. Mit vielen Auskünften über die Historie des von ihm seit Beginn der 90ziger Jahre geleiteten Sprengels und der 1902 aus der Nikolaipfarre herausgegliederten und seitdem selbständigen Kirchengemeinde unterrichtete der Theologe die zu ihm gekommenen Besucherinnen und Besucher. Dabei stellte der Pastor die vom Arbeitermilieu um die Jahrhundertwende von 1900 geprägte Geschichte des im Zuge der aufstrebenden Industrie und in der Nähe der ehemaligen Westfälischen Union gebildeten Pfarrei heraus.

Auskünfte zur Historie und zum Baustil des 1902 errichteten Gotteshauses. Diese vermittelte Pfarrer Heinz-Gerd Reifer (zweiter von links) den in die Kirche von Sankt Joseph gekommenen Pilgerinnen und Besucher.

Drei Pfarrer

Ebenso vermittelte der Priester viele Details über die Baustile der ursprünglich auf 500 Sitzplätze ausgelegten und nach der letzten Renovierung mit einer Bestuhlung für 325 Personen ausgestatteten Kirche. Bemerkenswert war auch die Auskunft des Geistlichen, dass Sankt Joseph seit der Anstellung des ersten eigenen Pastors im Jahr 1918 (zuvor waren von der Einweihung der Kirche in 1902 für die Gemeinde Pfarrvikare verantwortlich) lediglich drei Pfarrer hatte. Von 1918 bis 1966 war dies Johannes Wallmeyer und von 1966 bis 1991 Heinrich Rüffer, seit 1991 repräsentiert Heinz-Gerd Reifer den im Pastoralverbund mit Nikolai im Zentrum und Bonifacius im Südwesten eingliederten Kirchenbezirk.

Momentaufnahme im Ini-Hof. Dieser idyllische Platz zwischen den Werkstätten und dem Hauptgebäude der Ini lädt regelrecht zum Verweilen ein.

Umfassendes Angebot

Zum Ende ihrer Fußreise traf die von dem ehemaligen Ratsherrn Schulte Steinberg durch die Görresstraße geleitete Equipe auf dem Areal der Ini ein. Am Zielpunkt ihrer Expedition erfuhren sie vom Geschäftsführer der Verflechtung von Ini (Initiative für Jugendhilfe, Bildung & Arbeit e. V), Integra (Gesellschaft für Ausbildung und Arbeit behinderter Menschen gGmbH) und Initec (Gesellschaft für Ausbildung und Arbeit gGmbH), Reinhard Venjakob, einen kurzen geschichtlichen Abriss der im März 1983 gegründeten und im Vereinsregister eingetragenen Ini. Darüber hinaus auch einen Einblick in das umfassende Angebot des im Mai 2005 vom Tonhüttenweg an die Südstraße umgezogenen Firmenverbundes. „Derzeit arbeiten unter dem Dach der INI insgesamt etwa 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreuen etwa 1300 Jugendliche und junge Erwachsene“, hob der Ini-Vertreter gegenüber seinen Gästen bei der Führung durch einige Bereiche des Gebäudekomplexes und die beiden Werkstätten für die Holz- und Metallverarbeitung hervor.

Beeindruckender Maschinenpark in den Werkstätten. Reinhard Venjakob stellte das von der Ini praktizierte Prinzip von Berufsvorbereitung und Ausbildung vor.

Kombinierte Maßnahmen

Zugleich betonte Reinhard Venjakob, der gemeinsam mit Anne Richter und Andreas Knapp das Triumvirat der Geschäftsführung bei der Ini bildet, das von seiner Organisation praktizierte Prinzip der kombinierten Maßnahmen für die Berufsvorbereitung und Ausbildung. Dieser Grundsatz sei nicht nur im handwerklichen Bereich (wozu neben den Metallern und Holzleuten auch die Maler und Lackierer zählen), sondern auch bei den Bürokaufleuten anzufinden. Mit einem gemütlichen Ausklang bei dem vom Ini-Laden vertriebenen Pinkus-Pils und leckeren Schnittchen aus der Ini-Küche endete in der Cafeteria der Ini die zehnte in der Regie von Wolfgang Schulte Steinberg geleitete Stadtführung der Lippstädter Sozialdemokraten, die, wie ihr SPD-Ortsvereinschef Hans Zaremba unterstrich, das Interesse auf eine Fortsetzung im nächsten Sommer geweckt habe.

Erinnerung an den Stadtspaziergang 2008. Die Wandererinnen und Pilger des zehnten Rundganges der SPD mit Wolfgang Schulte Steinberg (links) und dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Hans Zaremba (Bildmitte).

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