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Gegenwart und Vergangenheit

Alte und historische Gebäude im Mittelpunkt [25.08.2005]

Die Stadtführung 2005 in Wort und Bild

Wiederum erfreute sich der sommerliche Stadtspaziergang der Kernstadt-Sozialdemokraten eines erstaunlich guten Besuches. Über 50 Teilnehmer hatten sich am Dienstagabend am Bürgerbrunnen vor dem Stadtpalais eingefunden, als der Stadtführer der SPD, Wolfgang Schulte Steinberg, gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten seiner Partei, Hans-Joachim Kayser, das Startzeichen für den diesjährigen Rundgang gaben, bei dem einige alte und historische Gebäude in der Innenstadt den inhaltlichen Themenschwerpunkt bildeten.


Aufbruch zum Stadtspaziergang 2005. Vom Bürgerbrunnen startete die Gruppe um den Bürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten, Hans-Joachim Kayser, Stadtführer Wolfgang Schulte Steinberg und dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Hans Zaremba am Dienstagabend ihren Rundgang durch die City.

Die baulichen Eigentümlichkeiten der Jakobikirche

Vom Rathausplatz setzte sich der Tross der Wanderer durch die Lange Straße in Bewegung und legte vor der Jakobikirche seinen ersten Halt ein. Es war der Küster der Evangelischen Kirche, Olaf Wrosch, der die Spaziergänger in Empfang nahm und über die wechselvolle Geschichte dieses Gotteshauses informierte. Der Kirchendiener schilderte auch die baulichen Eigentümlichkeiten und die ansehnliche Architektur des drittältesten Lippstädter Bethauses. Als eine Besonderheit beschrieb Wrosch, der schon im Vorjahr mit einer Turmbesteigung der Marienkirche beim SPD-Spaziergang mit von der Partie war, den sechs Meter tiefen und 1817 geschaffenen Brunnen in der Jakobikirche. Die Zisterne, die ausschließlich durch das Grundwasser gespeist werde, habe früher überwiegend diejenigen mit dem edlen Nass versorgt, die das Gotteshaus an der Lange Straße als Zufluchtsort oder Pilger aufgesucht hätten.

Informationen über die wechselvolle Geschichte der Jakobikirche. Die Gruppe der SPD betritt nach Aufforderung ihres Gastgebers, Küster Olaf Wrosch, das drittälteste Bethaus in der Lippstädter Innenstadt.

Künftig verstärkt Kammer- und Orgelkonzerte

Der Mesner Wrosch, dessen Aufgabenbereich auch die Brüder- und Marienkirche umfasst, ging ebenfalls auf Fragen zur Gegenwart und Zukunft der Jakobikirche ein. Demnach werde von seinem Dienstherrn eine gemeinsame Nutzung des sakralen Gebäudes durch die Evangelische Kirchengemeinde und die Stadt Lippstadt angestrebt. Der immense Kostendruck (allein 850.000 Euro seien für eine Behebung der vielen Schäden in der Jakobikirche veranschlagt worden), dem auch die Gemeinde der evangelischen Christen in Lippstadt ausgeliefert sei, erfordere zwangsläufig eine Ausweitung der Veranstaltungsmöglichkeiten. „Die dafür notwendigen Pläne beinhalten auch eine Verbesserung des Schallschutzes und eine flexible Bestuhlung des Kirchenraumes“, teilte der Küster der vom Bürgermeisteraspiranten Kayser angeführten Gruppe mit, aus der einige zum ersten Mal in diesem geschichtlichen Bauwerk im südlichen Bereich der Fußgängerzone weilten. Unmissverständlich stellte Wrosch heraus, dass auch künftig die Jakobikirche ein Ort des Gebetes und für Gottesdienste bleiben werde, auch wenn demnächst dort verstärkt Kammer- und Orgelkonzerte ihre Bühne finden sollten.

Kostendruck hat auch die Kirchen in Lippstadt erfasst. Mesner Olaf Wrosch (links im Bild mit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Brülle und Stadtführer Wolfgang Schulte Steinberg) ging in der Jakobikirche auch auf Fragen zu der Gegenwart und Zukunft des Gotteshauses in der Lange Straße ein.

Blick vom Dach der ehemaligen Weka

Das nächste Etappenziel bildete der Bernhardbrunnen, der, so der frühere Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses, Wolfgang Schulte Steinberg, auch ein Ehrenmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges darstelle. Ausgestattet mit einigen weiteren Details über die Vergangenheit des nach dem Lippstädter Stadtgründer, Graf Bernhard II, benannten Borns führte der Weg auf das Dach des benachbarten Sportzentrums, das vielen der Exkursion mit dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Kayser noch als erstes Lippstädter Kaufhaus mit dem Namen Weka in Erinnerung ist. Auf der Zinne des heute von einem Unternehmen der Fitnessbranche genutzten Gebäudes konnten sich die Stadtwanderer einen wunderschönen Panoramablick über die City ihrer Heimatstadt verschaffen, wozu sie vom Diplomsportlehrer Sascha Mannheims begrüßt wurden.

Imposante Aussichten auf Lippstadt. Die Spaziergänger genossen den Panoramablick auf dem Dach der vormaligen Weka.

Schulquartier wird zur Stadtbibliothek

Runter vom Gipfel des Sporthauses führte die Route über die verschiedenen Pfade im Stadtkern auf dem Hof der ehemaligen Marienschule, die schon bald zur Stadtbücherei mit angrenzendem Gastronomiebereich umgebaut werden soll. Expeditionsleiter Schulte Steinberg referierte über die abwechselungsreiche Geschichte dieses wohl bekanntesten Lippstädter Schulquartiers. Eine Führung durch die Schul- und Sportgebäude rundeten die Visite in dem Komplex der baldigen Stadtbibliothek ab. Mit dem Besuch des Metzgeramtshauses steuerten die Fußgänger ihre vorletzte Station an, wo auf sie der „Regierende Richtmann“ der Zunft, Friedrich Wilhelm Hülsemann, wartete.

tation auf dem Hof der ehemaligen Marienschule. Das wohl bekannteste Lippstädter Schulquartier soll zur Stadtbücherei mit angrenzendem Gastronomiebereich umgewandelt werden.

Geschichte des Metzgeramtshauses

Auch der Repräsentant der 24 männliche Köpfe umfassenden Gemeinschaft musste über Bauschäden des im Herzen der City gelegenen Fachwerkhauses berichten, „die wir mit eigenen Mittel nicht beseitigt können“ und warb um eine Unterstützung beim SPD-Bürgermeisterkandidaten Kayser. Ebenso erläuterte der erste Mann der Metzgerzunft die interessante Geschichte und die Rituale für den Eintritt in die vom ihm seit Rosenmontag geleiteten Vereinigung. Zudem konnte der für ein Jahr zum „Regierenden Richtmann“ bestellte Ratsherr Hülsemann bekannt geben, dass unterdessen das Fernsehen zu Aufnahmen im Metzgeramtshaus gewesen sei und seine aufgezeichneten Bildstreifen in der Serie „Bilderbuch Deutschland“ ausstrahlen wolle.

Skeptische Blicke auf die Bauschäden des denkmalgeschützten Metzgeramtshauses. Schon bald soll die Geschichte der alten Lippstädter Zunft im „Bilderbuch Deutschland“ ausgestrahlt werden.

Ausklang in der Weißenburgschänke

Nach soviel Bauhistorie versammelten sich die Stadtwanderer zum Ausklang und zur Nachlese der gewonnenen Eindrücke in der „Weißenburgschänke“ in der Soeststraße. Der Bürgermeisteraspirant Kayser dankte dabei dem Stadtführer Schulte Steinberg für die gute Vorbereitung und informative Betrachtung der aufgesuchten Punkte im Lippstädter Stadtkern. Vom Vorsitzenden des gastgebenden SPD-Ortsvereins, Hans Zaremba, erfolgte die Ankündigung, „diese beliebte Veranstaltungsreihe“ seiner Partei im nächsten Sommer fortzusetzen, „wozu uns Wolfgang Schulte Steinberg sicherlich erneut ein reizvolles und spannendes Programm zusammenstellen wird“.

Dank an den Stadtführer Wolfgang Schulte Steinberg. Der Bürgermeisterkandidat der Lippstädter Sozialdemokraten, Hans-Joachim Kayser, würdigte beim Ausklang in der „Weißenburgschänke“ die gute Vorbereitung und informative Betrachtung des Spazierganges 2005.

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