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Gegenwart und Vergangenheit

Stadtentwicklung, Kirche und Freizeit [31.08.2010]

Die Themen der SPD-Stadtwanderung im Sommer 2010

Dass sich die sommerlichen Stadtwanderungen des Lippstädter SPD-Ortsvereins mit dem früheren Ratsherrn Wolfgang Schulte Steinberg seit ihrer Premiere im August 1997 immer wieder einer guten Beteiligung erfreuen, ist sowohl den Teilnehmern als auch den Organisatoren dieser beliebten Veranstaltung bewusst. Doch diesmal sprengte das Interesse alle bisher bekannten Rekorde. Über 70 Spaziergänger wurden gezählt, als sich die Gruppe vom Bürgerbrunnen zur ehemaligen Marienschule begab.


Informationen zum Auftakt. Stadtführer Wolfgang Schulte Steinberg erläutert vor dem Bürgerbrunnen in der Lange Straße das von ihm erstellte Programm des Stadtspazierganges 2010.

Belebung der Innenstadt

Dort war es der Architekt Bernd Passgang, der die Spaziergänger in Empfang nahm und die Umgestaltung des westlichen Bautraktes der ehemaligen Bildungseinrichtung, die jetzt eine Anwaltskanzlei, eine Praxis für Gesichtschirurgie und das Büro der Gemeinschaft Passgang-Sprengkamp und Partner beherbergt, vorstellte. „Die Auflagen der Denkmalschützer haben wir umfassend erfüllt“, berichtete der Gastgeber mit Blick auf den Erhalt der weiträumigen Flure im Gebäude sowie der Außenfassade mit ihrer sachlichen Gliederung und vorquellenden Mauerwerksfugen. Geblieben sei auch der alte Bodenbelag. Durch die vorgesehene Errichtung eines Bürokomplexes mit einem Gastronomiebetrieb auf dem früheren Schulhof werde im Verbund mit dem bereits neben der Thomas-Valentin-Bücherei bestehenden Cafe eine zusätzliche Belebung der City erwartet. „Der Innenhof soll eine innerstädtische Oase werden“, skizzierte der in der Region durch viele Projekte bekannte Baumeister seine optimistischen Erwartungen an die Umsetzung des Masterplanes für das mit reichlich Geschichte des Schulwesen verbundenen Gebäudes im Herzen von Lippstadt, das im September 2009 vom interkommunalen Arbeitskreis „Historische Stadtkerne“ zum „Denkmal des Monats“ gewählt wurde.

Informierte über die Umgestaltung der ehemaligen Marienschule. Dies war die Aufgabe des Architekten Bernd Passgang (vorne im Bild), ein in Lippstadt anerkannter Baufachmann, als die Stadtwanderer der SPD den Komplex in der Fleischhauerstraße begutachteten.

Pastoralverbund für den Norden

Wenn der ehemalige Vorsitzende der städtischen Fachausschüsse für Stadtentwicklung und Kultur zu seinen Streifzügen während der Sommertouren der Kernstadt-Sozialdemokraten aufbricht, so gehört jedes Mal auch ein Gotteshaus zum Programm. In diesem Jahr hatte Schulte Steinberg dafür die 75 Jahre alte Kirche von Sankt Elisabeth ausgewählt. Die ersten Überlegungen, neben den bereits um 1900 vorhandenen sakralen Häusern der Pfarreien von St. Nikolai in der Stadtmitte und St. Joseph im Süden im Norden der alten Stadt Lippstadt eine dritte katholische Kirche zu errichten, stammen aus 1906. Obwohl schon 1910 ein Kirchbauverein gegründet wurde, konnte die Gebetsstätte an der Friedrichstraße jedoch erst 1935 eingeweiht werden. Ursprünglich wurde ein neugotischer Bau in Erwägung gezogen. Doch der Vikar Otto Schnelle, der spätere Pfarrer, setzte gemeinsam mit dem Architekten Bernhard Lippsmeier eine „Kirche der einfachen Formensprache“ durch. Durch die Umstrukturierungen innerhalb des Erzbistums Paderborn bildet die Elisabethkirche heute gemeinsam mit den Pfarreien von Cappel, St. Antonius in der Kernstadt, Maria-Frieden in Lipperbruch und St. Michael in Lipperode den Pastoralverbund Lippstadt-Nord.

Ein Blick hinter die Kulissen des Jakob-Koenen-Bades. Diesen vermittelte der Betriebsleiter für die von den Stadtwerken am Jahnweg und am Cappeltor betriebenen Bäder, Hans-Georg Böhm, bei der Stadtwanderung des Lippstädter SPD-Ortsvereins.

Meisterwerk von Jakob Koenen

Abgerundet wurde die über zweistündige Exkursion des Lippstädter SPD-Ortsvereins mit einer Visite im Jakob-Koenen-Bad. Die Schaffung des Hallenbades wird auch heute, wo es in die Jahre gekommen ist und mit der Eröffnung des geplanten Kombibades am Jahnweg aufgegeben werden soll, von nicht wenigen noch lebenden Zeitzeugen als „das Meisterstück“ des vom 9. November 1948 bis zu seinem Ableben am 16. Januar 1974 ununterbrochenen amtierenden populären Bürgermeisters Jakob Koenen angesehen. Der zum Zeitpunkt des Todes des Lippstädter Ehrenbürgers bei den Jungsozialisten engagierte heutige SPD-Stadtführer Schulte Steinberg hob an den unermüdlichen Eifer des Sozialdemokraten für das 1966 seiner Bestimmung übergebende Bad hervor. Seit 1958 habe er trotz vieler und auch lauter Kritik („zu teuer und Luxus“) dieses Projekt unbeirrbar und zielstrebig vorangetrieben. Eine Büste mit dem Kopf von Jakob Koenen im Foyer des Hallenbades hält diesen nachhaltigen Einsatz in Erinnerung. Hans-Georg Böhm, Betriebsleiter für die von den Stadtwerken Lippstadt unterhaltenen Lippstädter Frei- und Hallenbäder, informierte die Inspekteure der SPD-Wandergruppe über die vielfältigen technischen Details der Freizeit- und Sporteinrichtung am Cappeltor. Dazu gehörten auch ein umfassender Rundgang und ein Blick hinter die Kulissen des Badebetriebes.

Hans Zaremba



Aufbruch zum Stadtspaziergang 2010. Es war ein imposantes Bild, das sich im August der Fotografin Annette Schäfer vor dem Rathaus bot.

Weitere Fotos

Nachfolgend eine Staffel mit interessanten Fotos des Stadtspazierganges des Lippstädter SPD-Ortsvereins aus dem Sommer 2010, die von Annette Schäfer und Angelika Zaremba aufgenommen wurden.

Erste Station, die ehemalige Marienschule





Zweite Etappe, die Elisabethkirche



Dritter Teil, das Jakob-Koenen-Bad



Gemütlicher Abschluss in der 'Weißenburgschänke'







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