Sozialdemokraten in der Lippstädter Kernstadt und im Stadtteil Cappel
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Gegenwart und Vergangenheit

Fortsetzung im nächsten Jahr [14.08.2001]

Guter Besuch des SPD-Stadtspazierganges 2001

Wenn der Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses, Wolfgang Schulte Steinberg, zu den von ihm vorbereiteten Stadtführungen durch seine Geburtsstadt aufbricht, dann ist die Resonanz immer wieder groß. So auch jetzt beim öffentlichen Stadtspaziergang der Kernstadt-Sozialdemokraten „Alternatives Lippstadt, unbekannte Blickwinkel“, für den sich wieder einmal über 70 Teilnehmer am Treffpunkt „Bürgerbrunnen“ eingefunden hatten.


Stadtspaziergang im Sommer 2001. Die Stadtführer Wolfgang Schulte Steinberg erinnerte im Hof der Brauerei Thombansen an die lange Geschichte von Lippstadt als Bierstadt.

Von der Polstererwerkstatt zur Bierbrauerei

Nach einer kurzen Erklärung des Brunnens und seiner Figuren und einer Einkehr in das Stadtpalais ging es in die Lange Straße 3. Dort, wo in den 50- und 60er Jahren der frühere Bürgermeister der Stadt Lippstadt, Jakob Koenen, wohnte, seine Polstererwerkstatt betrieb und sich später auch die SPD-Geschäftsstelle und eine Zeitungsredaktion befunden hatten, ist vor kurzem eine Kleinbrauerei entstanden. Daniel Thombansen, Sohn des Neffen von Jakob Koenen, Edgar Thombansen, hat auf dem Gelände seiner Eltern eine Produktionsstätte für hellen und dunklen Gerstensaft erstellt. Wolfgang Schulte Steinberg erinnerte beim Betreten des Hofes der neuen Brauerei an die lange Geschichte von Lippstadt als Bierstadt, die mit der Übersiedlung der „Weißenburg“ im Jahr 1984 nach Paderborn leider ein jähes Ende gefunden habe. „Die Brauerei in der Stadtmitte ist heute die einzige in Lippstadt“, hob der Stadtführer hervor. Ihr Inhaber, der Braumeister Daniel Thombansen, ist stolz darauf, dass sämtliche Produktionsstätten in Eigenarbeit errichtet werden konnten. In zwei Gär- und Lagertanks reife hier das Bier, das in Einliter Flaschen oder in Fässern abgefüllt an den Endverbraucher veräußert werde. Vom guten Geschmack des hellen und dunklen Gebrauten konnten sich die Stadtspaziergänger in der kleinen Braustube einen persönlichen Eindruck verschaffen.

Panorama über Lippstadt. Der Turm am Stadthaus ermöglichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen weiten Blick über ihre Heimatstadt.

Bildungsanstalt mit langer Vergangenheit

Danach führte die Route weiter in die Wilhelmschule, wo sich deren Rektor Karl-Heinz Sudbrock zur Begrüßung eingefunden hatte. Dieser erläuterte die Vergangenheit dieser in den letzten Wochen oftmals im Blickpunkt des öffentlichen Interessen gestandenen Bildungsanstalt, die bis in das Jahr 1657 reiche. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, die sich in der Gruppe befanden, kamen somit an ihre frühere Wirkungsstätte zurück. Ein weiteres in den vergangenen Monaten nicht unumstrittenes Gebäude, das Stadthaus, war die nächste Station. Bürgermeister Wolfgang Schwade selbst öffnete den Besucherinnen und Besuchern des SPD-Streifzuges die Tür und geleitete sie in den Sitzungssaal. Hier wurde ihnen der historische Wasserturm, der in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, in einem Film nähergebracht. Mit einer kurzen Besichtigung und Ersteigung des Turms am Stadthaus ging die Route durch das Sanierungsgebiet und zum Ausklang in das Gasthaus „Forte“. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba, angetan vom überaus großen Zuspruch dieser Stadtwanderung, kündigte für den kommenden Sommer eine Fortsetzung dieser „Heimatkunde über Lippstadt“ an.

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