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Hohes ehrenamtliches Engagement [28.09.2010]

Inspektion von Sportstätten im Sommer 2010

„Es war imposant, was wir an ehrenamtlichem Engagement erlebt haben.“ Mit diesen Worten kommentierte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba die bei einer Radtour seiner Partei gewonnenen Eindrücke von vier äußerst unterschiedlichen Sportstätten in der Lippstädter Kernstadt. Unter der fachkundigen Begleitung des Vorsitzenden des städtischen Sportausschusses, dem Lipperbrucher Ortsvorsteher Gunther Schmich, standen Projekte auf dem Ablaufplan, die in den vergangenen vier Jahren zum Teil mit erheblichen öffentlichen Mitteln gefördert wurden und derzeit überwiegend durch einen hohen Einsatz ihrer Vereinsmitglieder hergerichtet werden.


Beindruckt vom großen ehrenamtlichen Engagement. Zum Gruppenbild formierte sich die Radlergruppe aus der SPD bei ihrem ersten Stopp beim LTV vor dessen Kletterwand im Sportzentrum am Jahnplatz.

Gesundheit

Die erste Etappe führte die auf Einladung des Lippstädter SPD-Ortsvereins zum Bürgerbrunnen vor dem Stadtpalais, dem Ausgangspunkt der öffentlichen Begutachtung, gekommenen Radler zum Sportzentrum des Lippstädter Turn-Vereins 1848 e.V. (LTV) am Jahnplatz. Der Präsident des LTV, Manfred Freudenberg, und der Hauptkassierer des mit 2.700 kreisweit wohl größten Sportvereins, Stephan Blazejewicz, stellten den Inspekteuren ihr mit einer Summe von 950.000 Euro restauriertes Vereinsheim vor. Mit Stolz unterstrichen sie, dass darin nur relativ wenige Fremdmittel enthalten seien. Aus der Stadtkasse wurde für dieses Projekt ein Betrag von 225.000 Euro zur Verfügung gestellt. Zudem wurde von der Stadt Lippstadt für die im Gebäude befindliche und von ihr angepachtete Kegelbahn ein Sanierungszuschuss von 25.000 Euro geleistet. Darüber hinaus hoben die beiden Vereinsfunktionäre die Angebote für den Gesundheitssport (Prävention und Rehabilitation) hervor, für dessen Vermittlung der LTV qualifizierte Betreuer verpflichtet habe.

Spielbetrieb nur noch auf dem Bruchbaum. Das wünscht sich der SV-Präsident Dr. Forusan Madjlessi (vierter von rechts).

Fußball

Mit der Schaffung des Kunstrasenplatzes auf der Spielstätte „Bruchbaum“, wofür die Stadt Lippstadt mit 462.000 Euro aus der Sportförderung einen beachtlichen Betrag aufgebracht hat, habe man durchaus einen großen Sprung nach vorne tun können, berichtete der Chef des SV Lippstadt 08, Dr. Forusan Madjlessi, seinen Gästen aus der SPD. Nunmehr stehe der Bau des neuen Sportheimes im Vordergrund, wozu aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes ansehnliche 475.000 Euro an die Lippe fließen sollen. Unabhängig von diesem Projekt und die notwendige Sanierung der Nebenplätze strebe der 1997 aus Teutonia und Borussia gebildete SV die Verlegung des gesamten Spielbetriebes an die Wiedenbrücker Straße und die Aufgabe des „Waldschlösschens“ an. Ein Vorhaben, das bei langjährigen Mitgliedern der Teutonia, insbesondere in der Riege der „Alten Herren“, äußerst umstritten ist und nicht unerhebliche Aufregungen ausgelöst hat. Kritik übte der ehemalige Kommunalpolitiker und Zahnmediziner am ehemaligen Borussen und Nationalspieler, dem heutigen Vorstandsvorsitzenden von Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge. Von ihm hätte sich Madjlessi eine durchaus eine größere finanzielle Unterstützung des Fußballsportes in Lippstadt gewünscht, wie er sie von anderen bekannten Fußballgrößen in der Bundesliga kenne. „Michael Ballack und Lukas Podolski sind dafür durchaus Vorbilder“, betonte der SV-Präsident.

Eine zusätzliche Halle ist erforderlich. Mit diesem Wunsch stimmte die Vorsitzende des SC Lippstadt DJK, Ingeborg Motog (dritte von rechts), mit dem Präsidenten des LTV, Manfred Freudenberg, überein. Das Gruppenbild entstand im Hof der gegenwärtig in Renovierung befindlichen Sportanlage am Kranenkasper.


Breitensport

Ein unmittelbares Bild von einer gut funktionierenden Eigenleistung konnte sich die Equipe aus der SPD auf der Sportanlage „Am Kranenkasper“ verschaffen, wo beim Eintreffen noch gehämmert und geschleift wurde. Für den gegenwärtigen Umbau der Versammlungsstätte des SC Lippstadt DJK stehen 80.000 Euro im städtischen Etat. Eine Summe, die trotz der bemerkenswerten Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder womöglich nicht reichen werde, wie dies Matthias Schumacher, Verantwortlicher des Bauvorhabens des 1920 als DJK gegründeten und 1970 fusionierten mit etwa 1.400 Mitgliedern zweitgrößten Sportlervereinigung an der Lippe, formulierte. „Etwa 10.000 Euro fehlen uns noch“, meinte der Sportfunktionär. Die Breite der sportlichen Betätigungen, die ihr Verein vorhalte, veranschaulichte die Vorsitzende Ingeborg Motog. Vom Baseball, über Boule, Fußball, Gymnastik, Handball, Leichtathletik, Radsport, Tanzen, Tennis, Tischtennis bis zum Turnen reiche das weite Spektrum. „Was jedoch in Lippstadt fehle, ist eine zusätzliche Sporthalle“, bemerkte die Vereinschefin. Eine Forderung, die von der SPD-Crew zuvor auch vom LTV-Boss Manfred Freudenburg zu hören war.

Stellte die Ziele seines Vereins vor. Frank Budde (Bildmitte), Vorsitzender des Segelvereins am Margaretensee.

Segeln

Den Schlusspunkt der fünfstündigen Exkursion bildete das momentan am Margaretensee von den Mitgliedern des Segelclubs Lippstadt e.V. renovierte Clubheim. Gegenüber den anderen Stationen der SPD-Radtour erscheint die öffentliche Unterstützung von 5.000 Euro für das Objekt an der Gemarkungsgrenze von Lipperbruch und Lippstadt recht bescheiden. Weniger bescheiden sind dagegen die Aufwendungen, die von den Segelfreunden zu erbringen waren. Vorsitzender Frank Budde bezifferte das Gesamtvolumen des Heimes im Lippstädter Nordosten auf etwa das Zehnfache der erhaltenen Fördersumme. Zugleich zeigte er den Besuchern die Ziele des von ihm geleiteten und 1967 gegründeten Wassersportvereins auf: „Wir unterstützen vor allem Kinder und Jugendliche, Regattasegler und Behinderte und bilden auch Nichtmitglieder im Segeln aus.“

Endstation einer fünfstündigen Exkursion. Zufrieden mit ihrem Verlauf war beim Ausklang im Cafe am Margaretensee auch der Vorsitzende des Sportausschusses der Stadt Lippstadt, Gunther Schmich (links).

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