Sozialdemokraten in der Lippstädter Kernstadt und im Stadtteil Cappel
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Der Bürger im Mittelpunkt

Schule und Sport [04.01.2012]

Horst Langner vollendete am 4. Januar sein 75. Lebensjahr

Horst Langner, der am 4. Januar sein 75. Lebensjahr vollendete, zählt mit seiner seit dem 1. Januar 1959 währenden Mitgliedschaft in der SPD zu den Urgesteinen der Sozialdemokraten in Lippstadt. Geboren wurde er in Lünen. Über sein Engagement für die Sozialdemokratie hinaus kennen ihn auch viele als früheren Lehrer der lange im vormaligen Gebäude der Marienschule in der City untergebrachten Aufbaurealschule.


Ehemaliger Lehrer und einstiger Kommunalpolitiker: Horst Langner, Mitglied der Sozialdemokraten seit dem 1. Januar 1959.

Ratsbewerber erstmals 1975

Viele Jahre lebte Horst Langner im nördlichen Bereich der Stirper Straße, bevor er sich im Stadtteil Hellinghausen ein Eigenheim errichtete. Schon bei der Stadtratswahl im Mai 1975, der ersten nach der kommunalen Neuordnung, gehörte er zu den 26 sozialdemokratischen Direktbewerbern für ein Mandat in dem 1975 auf 51 Sitze angewachsenen Stadtrat. Damals war er von den Kernstadt-Sozialdemokraten im Lippstädter Süden ins Rennen geschickt worden. Doch der zu jener Zeit stark von den politischen Mitbewerbern aus der anderen Volkspartei dominierte Wahlbezirk ließ einen direkten Einzug ins Rathaus nicht zu. Vierzehn Jahre später gelang es ihm, einen Sessel in der Ratsvertretung zu ergattern, als er als Kandidat in den westlichen Stadtteilen Benninghausen, Hellinghausen und Herringhausen nominiert und mit einem aussichtsreichen Platz auf der SPD-Liste ausgestattet worden war.

Ratsmitglied von 1989 bis 1999

In seiner ersten Ratsperiode von 1989 bis 1994 gehörte Horst Langner als Mitglied den Ausschüssen für Schule, Tiefbau sowie für Umwelt, Gewässer und Entsorgung an. In der zweiten Amtszeit als Stadtvertreter von 1994 bis 1999 war der Sozialdemokrat wiederum Mitglied in drei städtischen Ausschüssen (Schule, Sport- und Freizeit sowie Umwelt- und Grünflächen). Insbesondere engagierte er sich in dieser Zeit, wo sich die Fußballvereine von Borussia und Teutonia zum neuen Spielverein Lippstadt zusammenfanden, für die Sportpolitik. Horst Langner gehörte auch jener SPD-Ratsfraktion an, die im Verbund der „gestalterischen Mehrheit“ aus SPD, Grüne und Bürgergemeinschaft im November 1994 mit Klaus Helfmeier den vorerst letzten Sozialdemokraten ins Lippstädter Bürgermeisteramt hieven konnte. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Stadtrat, wo er in den Ortsverein der Kernstadt zurückkehrte, blieb er der Kommunalpolitik als sachkundiger Bürger verbunden. Heute trifft man ihn oft am Dienstagabend beim Schach „Bei Köneke`s“ an.

Hans Zaremba

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