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Der Bürger im Mittelpunkt

Ein Rückblick in Reimen [14.01.2007]

Willi Kröger über 70 Jahre

Der frühere Vorsitzende des städtischen Freizeit- und Sportausschusses und der Verfasser vieler Beiträge in der Lokalpresse und in den Heimatblättern, Willi Kröger, wurde am Neujahrstag 70 Jahre alt. Der langjährige Sozialdemokrat und bekennende Fußballfan von Borussia Dortmund hatte aus diesem Anlass zu einer Feier in das alte Metzgeramtshaus im Herzen von Lippstadt eingeladen. Dazu waren seine Familie, Nachbarn, Bekannte, Freunde und viele Wegbegeleiter aus dem Berufsleben bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Lippstadt und aus der Kommunalpolitik, der Lippstädter Kulturszene und des heimischen Sportes gekommen. Zur Eröffnung blickte Willi Kröger auf seinen Leben in Reimen zurück.


Meine Geburt verlief schon festlich –
In Dortmund, da konnt` ich nix für
Nur ein paar Meilen weiter westlich,
und ich ständ heut` als Schalker hier.

Fußball – er ist zwar nicht mein Leben,
und nicht der BVB allein,
doch hat er mir sehr viel gegeben;
ein Stückchen Heimat ? Könnt` schon sein.

Die war zunächst der Kohlenpott,
wo es sich durchaus leben ließ.
Dacht` noch an keinen Fußballgott,
der später Max Michallek hieß.

Doch dreiundvierzig war` s vorbei.
Da wurd mein Vater noch Soldat,
Dortmund war nicht mehr bombenfrei,
und meine Mutter schritt zur Tat.

Sie zog mit mir nach Oestereiden,
wo sie als Kind zu Hause war,
und gar nicht schlecht ging es uns beiden
im schönen Dorfe an der Haar.

Wir wohnten dort bei einem Bauern,
was ich auch gern geworden wär.
Ich wurd`s nicht – muss man das bedauern?
Wer mich kenne: nicht so sehr.

In Lippstadt hatt` ich anfangs Frust.
Ich stand allein auf weiter Flur,
denn da schon schlug in meiner Brust
für`n BVB das Herze nur.

Wen damals ich im Süden sprach ,
vom Südertor bis Auf dem Kalke –
er dachte gar nicht lange nach
und brüllte wie die andern: Schalke!

Gleich nach dem Fußball kam das Lesen.
Es zog mich sehr in seinem Bann.
Ja, ärmer wäre ich gewesen
ohne Karl May und Thomas Mann.

Ich las mal ein Spruch, `nen weisen,
den ich mir gern zu Eigen mach:
Lesen, sagt der, ist so wie reisen,
und folglich reis` ich jeden Tach.

Musik – ist auch so` n Elixier,
das mich in gute Stimmung bringt,
drum freu` ich mich auf jeden hier.
Der nachher kräftig mir singt.

Zuerst warn` s nur die Kirchenlieder,
ich singe sie auch heute noch,
und dann – natürlich – immer wieder
na ja – ihr wisst es alle doch.

Doch glaubt mir, neben Caprifischer
steht manche klassische CD;
Fidelio bis Perlenfischer,
von Beethoven bis Georges Bizet.

Inspektor werden – war ein Ziel
zu Zeiten meiner Pubertät,
doch bald schon wusst ich, was ich viel,
ja wirklich sehr viel lieber tät.

Dieweil das Schreiben und das Lesen
Schon früh mein Fach gewesen ist,
wär gern auch Fach ich gewesen,
was soviel heißt wie – Journalist.

Manchmal allein, doch auch im Chor
sing` ich von Brüdern, die zur Sonne,
zur Freiheit woll`n, zum Licht empor,
und immer sing ich es mit Wonne.

Der Traum von mehr egalite`,
er will mir nicht mehr aus dem Sinn;
drum ging ich in die SPD!
Weil ich so`n Weltbess`rer bin.

Ich hatte nie die Qual der Wahl,
dieweil ich wusste, was ich wollte.
Vor allem diese eine Mal,
es eben sie es werden sollte.

Und seither weiß ich sehr genau:
Es ist ganz sicherlich kein Fehler,
mein Leben mit der einen Frau .
Ich bin nun mal kein Wechselwähler.

Tochter Sabine und Sohn Peter
Wie Christian und Melanie,
dazu die jüngeren Vertreter,
Johannes, Karla, Leonie,

gehör`n dazu, gar keine Frage
und würzen ihrerseits mein Leben,
weshalb ich nunmehr dankbar sage,
ihr mögt mit mir das Glas erheben.

Wenn ich Gesang und wein und Bier
Zweitausendsiebzehn auch noch ma(ch),
dann sehen wir uns wieder hier,
und wiederum am Neujahrsta(ch).

Stop! Eines muss erwähnt noch sein,
und somit schließt dann der Kreis,
Das ist mein Leben im Verein –
Teutonia – wie jeder weiß.

Landes-, Verbands-, dann Oberliga –
Es war `ne wunderbare zeit.
Manchmal verloren – meistens Sieger,
o nein, die Zeit tut mir nicht leid.

Und drehte sich die Uhr zurück,
und würde man mich wieder mal fragen,
versuchte ich erneut das Glück?
Vielleicht würd` ich es wieder wagen.

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