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2013-12-16

Extra 1/2013 vom 16.12.2013 - August - Seite 13

Bummel im Zeichen der Kultur

SPD-Spaziergang mit Wolfgang Schulte Steinberg

Es gibt in der Lippstädter SPD wohl kaum jemanden, der mit der Entwicklung und Geschichte der Innenstadt so stark vertraut ist wie der ehemalige Ratsherr Wolfgang Schulte Steinberg. Dies zeigte sich auch am Dienstag, 20. August, als der passionierte Heimatfreund wieder mit einer stattlichen Anzahl von Teilnehmern zum traditionellen sommerlichen Stadtspaziergang der Sozialdemokraten aufbrach. Im September-Heft von Rote Lippe Rose intern erinnerte Hans Zaremba an den Streifzug des Jahres 2013.

Geschichtsträchtige Villa

Der frühere Vorsitzende der Ausschüsse für Kultur und Stadtgestaltung hatte diesmal die Kultur als Leitmotiv seines auf zwei Stunden angelegten Bummels durch die Gemäuer und Winkel der City erkoren. So führte der Weg vom Bürgerbrunnen in das 1904 im Mühlenweg errichtete denkmalgeschützte Haus mit der Nummer 3, wo sich heute eine Anwaltskanzlei befindet und ehedem das 1972 entstandene Lippstädter Abendgymnasium mit ihrem legendären Gründer Werner Bohrer sein Sekretariat hatte. Prägend für das vom Dortmunder Architekten Heinrich Markmann geschaffene Gebäude seien nach Auskunft des Hobbyhistorikers Wolfgang Schulte Steinberg die vier unterschiedlichen Baustile: Neorenaissance an der Nordseite, Neubarock im Eingangsbereich, Landhausstil am Ostgiebel und Jugendstil im inneren Teil der geschichtsträchtigen Villa.

Über die richtige Gestaltung lässt sich immer trefflich streiten: So auch über den Innenhof der alten Marienschule im Herzen der Stadt, wo den Kritikern die Bepflanzung nicht ausreicht. Foto: Karl-Heinz Brülle

Attraktiver Aufenthaltsort

Über die Pfade gelangte die aus gut vierzig Personen bestehende Gruppe auf dem zwischen Kahlenstraße und Fleischhauerstraße gelegenen Innenhof der einstigen Marienschule, der nach jahrelangem Hin und Her um das Projekt im Herzen der Stadt den letzten Bauabschnitt zur Umsetzung des Masterplans für die Neugestaltung des Areals im Umfeld des in seiner wechselvollen Geschichte von vielen Bildungseinrichtungen genutzten Komplexes bildete.

Gemütlicher Abschluss

Der Weg der Stadtwanderer führte danach ins Domizil des Kunstvereins, in den stark begrünten Garten des Wohnhauses von Wolfgang Schulte Steinberg, in das in privater Regie in der Hospitalstraße entstehende Kulturzentrum der Eheleute Gilla Hangebrauk-Tschorn und Udo Tschorn und zum gemütlichen Abschluss bei kühlen Getränken und Schnittchen in den Hof der Lippstädter Eisenbahnfreunde am Soesttor.

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